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Sport · Tennis-Weltrangliste

Zverev übernimmt Spitze der Tennis-Weltrangliste

Alexander Zverev steht ab Montag erstmals ganz oben im Tennis-Ranking. Der Deutsche erreicht den Sprung nach einem 6:4, 7:5 gegen Tallon Griekspoor in Wien.

Presseonline-Redaktion · · 2 Min. Lesezeit

Symbolbild: Ein Tennisplatz steht für Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Weltrangliste.
Symbolbild: Ein Tennisplatz steht für Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Weltrangliste. KI-generiert

Alexander Zverev erreicht einen neuen Karrierepunkt: Nach seinem 6:4, 7:5 gegen Tallon Griekspoor beim Turnier in Wien steht der Deutsche von Montag an zum ersten Mal an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Zugleich erreicht Zverev in Wien das Viertelfinale und setzt seinen Lauf im Wettbewerb fort.

Sieg in Wien bringt Rang eins

Zverev entscheidet die Begegnung mit Griekspoor in zwei Sätzen. Der Erfolg reicht ihm für den Sprung auf Platz eins des Rankings. Für den deutschen Spitzenspieler ist es die erste Führung der Weltrangliste in seiner Laufbahn.

Der Sieg in Wien hat damit doppelte Bedeutung. Sportlich bleibt Zverev im Turnier, ranglistenbezogen folgt am Montag der Wechsel an die Spitze. Das Resultat gegen den Niederländer ist der unmittelbare Auslöser für den neuen Status im Ranking.

Griekspoor war zuletzt auch im Zusammenhang mit Jan-Lennard Struff in Erscheinung getreten. Der Niederländer hatte das Endspiel von Brüssel gegen Struff gewonnen. Zverev trifft in Wien nun nicht nur einen formstarken Gegner, sondern nutzt den Erfolg auch für den wichtigsten Ranglistenschritt seiner Karriere.

Struff setzt Ausrufezeichen in Basel

Parallel sorgt Struff beim Turnier in Basel für einen weiteren deutschen Erfolg auf der Tennis-Tour. Der 36-Jährige bezwingt Novak Djokovic im Achtelfinale mit 6:7 (4:7), 7:5 und 7:6 (7:5). Für Struff ist es der erste Sieg gegen den Serben nach zuvor acht Niederlagen.

Die Partie dauert 2:35 Stunden. Struff entscheidet sie mit seinem 27. Ass. Nach dem verlorenen ersten Satz dreht er das Match noch und erreicht damit die nächste Runde. Im Viertelfinale wartet der Portugiese Nuno Borges.

Struff war erst wenige Tage zuvor knapp an seinem zweiten Turniersieg auf der Tour vorbeigeschrammt. In Brüssel verlor er das Finale gegen Tallon Griekspoor mit 6:4, 3:6 und 4:6. Seinen bisher einzigen Titel hatte Struff 2024 in München gewonnen.

Deutsches Tennis im Blickpunkt

Zverevs neue Position in der Weltrangliste markiert den wichtigsten persönlichen Ranglistenstand seiner Karriere. Ab Montag wird er als Nummer eins geführt. Der Erfolg in Wien ist damit mehr als ein Turniersieg auf dem Weg ins Viertelfinale.

Auch Struffs Erfolg in Basel fällt in eine Phase, in der deutsche Spieler auf der Tour auffallen. Während Zverev die Spitze des Rankings erreicht, gelingt Struff gegen Djokovic ein Ergebnis, das ihm in acht vorherigen Duellen verwehrt geblieben war.

Für Zverev richtet sich der Blick nun zunächst auf den weiteren Verlauf des Turniers in Wien. Struff spielt in Basel gegen Borges um den Einzug ins Halbfinale. Beide Ergebnisse geben dem deutschen Herrentennis in dieser Turnierwoche besonderes Gewicht.