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Sport · Deutsche Klubs international

Leverkusen und Hoffenheim siegen, Freiburg patzt

Bayer Leverkusen und Hoffenheim gewinnen in der Europa League. Der SC Freiburg verliert in der Conference League bei AS Monaco deutlich und steht früh unter Druck.

Presseonline-Redaktion · · 3 Min. Lesezeit

Symbolbild: Deutsche Fußballklubs erlebten im Europapokal einen gemischten Abend.
Symbolbild: Deutsche Fußballklubs erlebten im Europapokal einen gemischten Abend. KI-generiert

Bayer Leverkusen und Hoffenheim haben im Europapokal Siege gefeiert, der SC Freiburg hat dagegen eine klare Niederlage kassiert. Leverkusen gewann in der Europa League auswärts bei OFI Kreta 2:0, Hoffenheim setzte sich gegen Olympique Lyon 3:0 durch. Freiburg verlor in der Conference League bei AS Monaco 0:3 und muss nach zwei Spieltagen um den direkten Weg ins Achtelfinale kämpfen.

Leverkusen und Hoffenheim liefern

Für Leverkusen verlief der internationale Auftritt erfolgreich. Der Bundesligist gewann auf Kreta mit zwei Toren Vorsprung und nahm aus dem Auswärtsspiel bei OFI den Sieg mit. Weitere Einzelheiten zum Spielverlauf wurden zunächst nicht bekannt.

Auch Hoffenheim blieb in der Europa League ohne Gegentor. Gegen Olympique Lyon stand am Ende ein 3:0. Damit setzten sich zwei deutsche Teams im selben Wettbewerb durch, während Freiburg in der Conference League den schwächeren Abend erwischte.

Freiburg findet kaum Zugriff

Der Sport-Club kam in Monaco vor der Pause nur schwer ins Spiel. Trainer Julian Schuster hatte seine Startelf gegenüber dem 1:2 in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen auf vier Positionen verändert. Max Rosenfelder, Lukas Kübler, Vincenzo Grifo und Yuito Suzuki rückten hinein. Philipp Lienhart reiste wegen Belastungssteuerung nicht mit.

Monaco bestimmte weite Teile der ersten Hälfte. Freiburg hatte phasenweise deutlich weniger Ballbesitz und kam offensiv kaum zu klaren Aktionen. Torhüter Mio Backhaus musste mehrfach eingreifen, unter anderem bei Abschlüssen von Mamadou Coulibaly und Paris Brunner. Nach rund einer Viertelstunde musste zudem Yannik Engelhardt angeschlagen vom Platz. Für ihn kam Patrick Osterhage.

Kurz vor der Pause fiel das 1:0 für Monaco. Der deutsche U21-Nationalspieler Brunner setzte sich mit einer starken Einzelaktion gegen die Freiburger Defensive durch und traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Sein Trainer Filipe Luis lobte ihn anschließend: „Er hat eine fantastische Saison.“

Späte Treffer entscheiden die Partie

Nach dem Seitenwechsel zeigte Freiburg mehr Energie. Ein Abschluss von Kübler nach einer Ecke brachte jedoch keinen Ausgleich. Auch in weiteren Angriffen fehlte dem Sport-Club die nötige Durchschlagskraft. Monaco blieb über schnelle Vorstöße gefährlich, Backhaus verhinderte gegen Brunner zunächst ein weiteres Gegentor.

In der Schlussphase entschied die Mannschaft aus dem Fürstentum die Partie endgültig. Lamine Camara traf in der 83. Minute zum 2:0. Ansu Fati erhöhte in der Nachspielzeit auf 3:0. Damit kassierte Freiburg die zweite Pflichtspielniederlage binnen weniger Tage.

Schuster zeigte sich mit dem Auftritt vor der Pause unzufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir es nicht geschafft, selbst die Initiative zu ergreifen“, sagte der Trainer. Nach dem Seitenwechsel habe seine Mannschaft zwar mehr Einsatz gezeigt, sie habe sich aber keine ausreichenden Möglichkeiten erarbeitet.

Druck vor den nächsten Aufgaben

Freiburg hatte das erste Spiel der Ligaphase gegen FK Jablonec 3:2 gewonnen. Nach dem 0:3 in Monaco steht der Sport-Club nun bei drei Punkten aus zwei Begegnungen. Für den angestrebten direkten Einzug in die nächste Runde wird der dritte Spieltag wichtig. Am 5. November spielt Freiburg in der Conference League bei Trabzonspor.

Zuvor wartet in der Bundesliga eine besonders schwere Aufgabe. Am Sonntag empfängt Freiburg den FC Bayern. Nach den Problemen in Monaco muss sich die Mannschaft vor allem im Angriff steigern, um gegen den Spitzengegner zu bestehen. Der Europapokalabend fiel aus deutscher Sicht damit geteilt aus: Leverkusen und Hoffenheim bestätigten ihre Form international, Freiburg verlor klar und muss schnell reagieren.