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Sport · Handball-Champions-League

Füchse Berlin gewinnen Gruppenabschluss gegen Belgrad

Die Füchse Berlin schlagen Partizan Belgrad in der Champions League mit 40:33. In die Hauptrunde startet der Pokalsieger als Gruppenzweiter.

Presseonline-Redaktion · · 3 Min. Lesezeit

Symbolbild: Ein Handball liegt in einer beleuchteten Halle und steht für den Champions-League-Abend der Füchse Berlin.
Symbolbild: Ein Handball liegt in einer beleuchteten Halle und steht für den Champions-League-Abend der Füchse Berlin. KI-generiert

Die Füchse Berlin haben die erste Gruppenphase der Handball-Champions-League mit einem Heimsieg beendet. Der deutsche Pokalsieger setzte sich am Donnerstagabend in der Max-Schmeling-Halle vor 5.621 Zuschauerinnen und Zuschauern mit 40:33 gegen Partizan Belgrad durch. Zur Pause lagen die Berliner noch 17:18 zurück, steigerten sich danach aber deutlich. Das Weiterkommen war bereits vor dem letzten Gruppenspiel sicher.

Gidsel und Freihöfer prägen den Angriff

Die erfolgreichsten Berliner Torschützen waren Mathias Gidsel und Tim Freihöfer. Gidsel kam auf zwölf Treffer, Freihöfer erzielte elf Tore. Damit trugen beide zusammen mehr als die Hälfte der Füchse-Tore bei und gaben dem Angriff nach schwierigen Phasen die nötige Stabilität.

Zu Beginn wirkte das Spiel der Gastgeber nicht durchgehend sauber. In der Defensive fanden die Füchse nicht sofort den Zugriff, im Angriff fehlte phasenweise die Genauigkeit. Partizan Belgrad nutzte diese Berliner Nachlässigkeiten und kam wiederholt über die Außenpositionen zum Abschluss. Dadurch blieb die Partie in der ersten Hälfte offen. Die Führung wechselte mehrfach, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Der Halbzeitstand von 17:18 zeigte, dass Belgrad den Favoriten zunächst ernsthaft forderte. Für die Füchse ging es sportlich zwar nicht mehr um den Einzug in die nächste Runde, dennoch war der Auftritt vor eigenem Publikum ein wichtiger Abschluss der ersten Champions-League-Etappe.

Berliner ziehen nach der Pause davon

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild. Die Füchse kamen konzentrierter aus der Kabine und fanden mehr Ordnung in ihr Spiel. Torhüter Lasse Ludwig hatte mit mehreren Paraden Anteil daran, dass Belgrad den Vorsprung nicht ausbauen konnte. Gleichzeitig verwerteten die Berliner ihre Chancen konsequenter als in der ersten Hälfte.

Mitte des zweiten Durchgangs gelang den Gastgebern erstmals ein größerer Abstand. Beim Stand von 29:24 führten die Füchse mit fünf Toren. Diese Phase brachte die Entscheidung näher, weil Belgrad danach nicht mehr dauerhaft Anschluss fand. Berlin kontrollierte das Tempo besser, reduzierte einfache Fehler und nutzte die eigene Qualität im Positionsangriff.

Der Vorsprung wuchs bis zum Ende auf sieben Treffer an. Mit dem 40:33 beendeten die Füchse die Vorrunde nicht nur erfolgreich, sondern auch mit einem klaren Ergebnis. Der Verlauf zeigte zugleich, dass die Mannschaft nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit reagieren konnte.

Hauptrunde beginnt im November

Die Berliner gehen als Zweitplatzierte in die Hauptrunde. Dort warten ab dem 18. und 19. November vier Gegner: die MT Melsungen, Wisla Plock, Paris Saint-Germain und Aalborg. Die Ausgangslage ist jedoch belastet, weil die Füchse ihre beiden Spiele gegen Veszprém verloren haben. Dadurch nehmen sie vier Minuspunkte mit.

Für den deutschen Pokalsieger bedeutet das: Der sportliche Auftrag ist trotz des erfolgreichen Gruppenabschlusses anspruchsvoll. In der Hauptrunde treffen die Füchse auf namhafte internationale Konkurrenz und auf einen Bundesliga-Rivalen. Jeder Punkt kann dort entscheidend werden, weil die Berliner den Rückstand aus der ersten Phase ausgleichen müssen.

Der Sieg gegen Partizan Belgrad ändert an dieser Hypothek nichts, gibt aber einen positiven Abschluss vor der nächsten Champions-League-Runde. Besonders die Leistungssteigerung nach der Pause und die hohe Trefferzahl der Berliner Hauptwerfer dürften für den weiteren Wettbewerb wichtig sein.