Sport · DFB-Pokal
Bayern empfängt Hertha im Pokal-Achtelfinale
Der FC Bayern München bekommt es im Achtelfinale des DFB-Pokals mit Hertha BSC zu tun. Der Titelverteidiger und Rekordgewinner hat Heimrecht gegen den Spitzenreiter der 2. Bundesliga. Die Paarung wurde im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgelost. Losfee war Frauen-Handball-Bundestrainer Markus Gaugisch. Gespielt wird die Runde am 1. und 2. Dezember.
Hertha reist als Zweitliga-Erster an
Für Hertha BSC ist das Los sportlich besonders anspruchsvoll. Die Berliner führen derzeit die 2. Bundesliga an und müssen nun beim derzeitigen Branchenprimus des deutschen Pokalwettbewerbs antreten. In der vorherigen Runde setzte sich Hertha gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:0 durch. Zuvor hatte der Hauptstadtklub in der ersten Hauptrunde beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken erst im Elfmeterschießen das Weiterkommen geschafft.
Bayern München geht als Heimteam in die Partie und kann den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung vor eigenem Publikum machen. Das Duell verbindet die Tabellenführer der beiden höchsten deutschen Spielklassen. Für Hertha ist es zugleich ein Vergleich mit einem Gegner, der im DFB-Pokal historisch die meisten Erfolge gesammelt hat.
Mehrere schwere Bundesliga-Duelle
Neben Bayern gegen Hertha brachte die Auslosung weitere prominente Begegnungen. Eintracht Frankfurt empfängt Borussia Dortmund. Damit treffen zwei Bundesligisten direkt aufeinander. Dortmunds Stadionsprecher Norbert Dickel reagierte auf das Los mit den Worten: „So richtig gefällt mir das nicht, was ihr da vorne veranstaltet.“
Auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig stehen sich bereits im Achtelfinale gegenüber. Beide Vereine sind international vertreten, weshalb diese Partie zu den sportlich auffälligsten Ansetzungen der Runde zählt. Der VfB Stuttgart, der im Vorjahr das Endspiel erreicht hatte, spielt zu Hause gegen Dynamo Dresden. Damit wartet auf den Zweitligisten ein Auswärtsspiel bei einem Bundesligaklub.
Insgesamt gibt es sechs Begegnungen zwischen Vereinen aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Borussia Mönchengladbach hat Heimrecht gegen den SV Darmstadt 98. Der 1. FC Kaiserslautern empfängt den SC Freiburg. Holstein Kiel spielt gegen den 1. FC Köln. Der VfL Bochum trifft vor eigenem Publikum auf den FC Augsburg.
Acht Partien im Dezember
Die acht Achtelfinalspiele verteilen sich auf den 1. und 2. Dezember. Die exakten Anstoßzeiten sind noch nicht festgelegt. Neben den Partien Bayern gegen Hertha, Frankfurt gegen Dortmund und Leverkusen gegen Leipzig komplettieren Stuttgart gegen Dresden, Mönchengladbach gegen Darmstadt, Kaiserslautern gegen Freiburg, Kiel gegen Köln sowie Bochum gegen Augsburg die Runde.
Nach dem Achtelfinale geht der Wettbewerb im Februar weiter. Die Viertelfinals sind für den kommenden Februar vorgesehen. Die Halbfinals folgen im April. Das Endspiel ist für den 29. Mai im Berliner Olympiastadion angesetzt.
Pokalrunde mit klarer Fallhöhe
Das Achtelfinale verspricht mehrere Spiele mit deutlicher Fallhöhe. Für die Bundesligisten geht es gegen unterklassige Gegner nicht nur um das Weiterkommen, sondern auch darum, Favoritenrollen zu bestätigen. Für die Zweitligisten bietet die Runde dagegen die Chance auf einen großen Pokalabend gegen namhafte Gegner.
Besonders im Fokus steht das Spiel in München. Hertha reist als formstarker Zweitliga-Spitzenreiter an, Bayern als Titelverteidiger und Rekordpokalsieger. Dazu kommen mit Frankfurt gegen Dortmund und Leverkusen gegen Leipzig zwei Duelle, in denen Bundesligateams früh einen direkten Konkurrenten ausschalten können. Damit ist das Achtelfinale bereits vor der genauen Terminierung sportlich stark besetzt.