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Stündlich aktualisiert

Panorama · Halloween in New York

Heidi Klum feiert Halloween als riesige Horror-Hand

Heidi Klum hat sich bei ihrer Halloween-Party in New York als überdimensionierte Version ihrer eigenen linken Hand gezeigt. Ihr Ehemann Tom Kaulitz fehlte diesmal.

Presseonline-Redaktion · · 3 Min. Lesezeit

Symbolbild: Ein roter Teppich mit einer übergroßen Hand-Requisite erinnert an Heidi Klums Halloween-Auftritt in New York.
Symbolbild: Ein roter Teppich mit einer übergroßen Hand-Requisite erinnert an Heidi Klums Halloween-Auftritt in New York. KI-generiert

Heidi Klum hat ihre diesjährige Halloween-Party in New York in einem Kostüm eröffnet, das ihren Ruf für extreme Verwandlungen weiter festigt: Das Model erschien als riesige, vom Körper getrennte Hand. Die Inszenierung war so groß, dass Klum offenbar in einem kleinen Lastwagen zum roten Teppich gebracht wurde. Vor den Kameras präsentierte sie die aufwendige Figur mit roten Fingernägeln, Schmuckdetails und künstlichen Wundeffekten.

Auftritt als eigene linke Hand

Das Kostüm stellte nach Klums Angaben ihre eigene linke Hand dar. Ihr Körper war in die Konstruktion eingepasst, die Beine steckten in zwei der Finger. Das Gesicht war durch eine Öffnung sichtbar, daneben waren künstliche Knochen, Sehnen und Wundränder zu sehen. Auf dem roten Teppich verstärkte Klum den Gruseleffekt zusätzlich mit Kunstblut und einer auffälligen Pose für die Fotografen.

Zu den Details gehörten lange rot lackierte Nägel und goldfarbene Ringe. Auch persönliche Merkmale wurden in die Verkleidung übernommen: Die übergroße Hand trug wie Klums echte Hand ein Tattoo mit dem Namen ihres Ehemanns Tom Kaulitz sowie Verlobungs- und Ehering. Klum sagte bei ihrer Ankunft sinngemäß, sie habe sich gefragt, wie sie ihren Körper in diese Hand hineinbekomme.

Schon vor dem Auftritt hatte Klum kleine Eindrücke aus den Vorbereitungen veröffentlicht. Wie in früheren Jahren wurde im Vorfeld darüber spekuliert, welches Kostüm sie wählen würde. Die 53-Jährige nutzt diese Erwartung regelmäßig als Teil der Inszenierung. Auch diesmal gab es vorab Andeutungen auf eine aufwendige, körperbezogene Horrorfigur.

Feier im East Village

Die Party fand im Restaurant Cathédrale im New Yorker East Village statt. Klum richtet ihre Halloween-Feier nach eigenen Angaben zum 25. Mal aus. Das Ereignis gilt seit Jahren als Prominententreff, bei dem das Kostüm der Gastgeberin im Mittelpunkt steht.

Unter den Gästen waren die US-Schauspieler Kyle MacLachlan und Neil Patrick Harris. Auch Klums Kinder begleiteten sie auf den roten Teppich; genannt wurden Lou, Leni und Henry. Leni Klum erschien als Miss Piggy. Bereits am Vorabend hatte Klum eine kleinere Runde in ihrer Pizzeria im Stadtteil Soho empfangen. Dort trat sie noch ohne großes Kostüm auf, wählte aber mit Orange und Schwarz klassische Halloween-Farben.

Tom Kaulitz fehlt wegen Konzert

Eine Abweichung zu den vergangenen Jahren war die Abwesenheit von Tom Kaulitz. Klums Ehemann war bei früheren Auftritten häufig Teil der Gesamtidee. Er trat etwa als Begleitfigur zu ihrem Wurm-, Pfauen- oder Medusa-Kostüm auf. In diesem Jahr konnte er gemeinsam mit seinem Bruder Bill Kaulitz wegen eines Konzerts in Deutschland nicht an der Feier teilnehmen.

Ganz fehlte er in der Inszenierung dennoch nicht. Die nachgebildete Hand verwies mit dem Tattoo und den Ringen direkt auf ihn. Damit blieb das Paarthema, das in mehreren früheren Halloween-Auftritten eine Rolle spielte, zumindest als Detail sichtbar.

Aufwendige Tradition

Für die technische Umsetzung des diesjährigen Kostüms war erneut der Spezialeffekt-Maskenbildner Mike Marino verantwortlich. Er hat bereits mehrere von Klums Halloween-Verwandlungen gestaltet. Die Vorbereitungen für solche Auftritte dauern oft viele Stunden. Klum hat früher beschrieben, dass sie in besonders aufwendigen Kostümen möglichst lange ausharrt, damit viele Gäste Erinnerungsfotos machen können.

Ihre früheren Halloween-Figuren reichten von einem großen Anglerwurm über Medusa bis zu E.T. aus dem Science-Fiction-Klassiker von Steven Spielberg. Die Kostüme sind inzwischen weniger reine Verkleidung als aufwendig gebaute Spezialeffekt-Figuren. Die diesjährige Hand knüpft daran an: Sie kombiniert Körperillusion, Horrorästhetik und persönliche Details zu einer großen Bühnengeste für den roten Teppich.