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Sport · Tennis in Shanghai

Zverev zieht als Favorit ins Halbfinale ein

Alexander Zverev besiegt Alex de Minaur beim Masters in Shanghai 6:4, 6:4. Der designierte Weltranglistenerste trifft nun auf Alejandro Davidovich Fokina.

Presseonline-Redaktion · · 2 Min. Lesezeit

Symbolbild: Ein Tennisspieler auf einem beleuchteten Hartplatz steht für Zverevs Auftritt beim Masters in Shanghai.
Symbolbild: Ein Tennisspieler auf einem beleuchteten Hartplatz steht für Zverevs Auftritt beim Masters in Shanghai. KI-generiert

Alexander Zverev steht beim ATP-Masters in Shanghai im Halbfinale und unterstreicht seine neue Rolle an der Spitze des Welttennis. Der designierte Weltranglistenerste setzte sich am Donnerstag gegen den Australier Alex de Minaur mit 6:4, 6:4 durch. Im Kampf um den Finaleinzug wartet in China nun der Spanier Alejandro Davidovich Fokina, die Nummer 26 der Welt.

Souveräner Auftritt gegen de Minaur

Zverev zeigte gegen de Minaur eine deutlich stabilere Vorstellung als noch in der Runde zuvor. Der 29-Jährige wirkte beweglich, konzentriert und in den entscheidenden Momenten kontrolliert. Die Sportschau berichtete, Zverev habe nach dem Match gesagt, er habe sich „gut gefühlt“. Zudem zeigte er sich mit seiner Entwicklung im Vergleich zu den vorangegangenen Partien zufrieden.

Der Sieg hatte auch deshalb Gewicht, weil de Minaur den Deutschen erst vor drei Wochen beim Laver Cup in London bezwungen hatte. In Shanghai drehte Zverev dieses Duell wieder zu seinen Gunsten. Besonders der Aufschlag wurde zum entscheidenden Faktor. Immer dann, wenn de Minaur Druck aufbaute, fand Zverev über den Service den Weg aus schwierigen Situationen.

Im ersten Satz gelang Zverev früh das Break. Kurz darauf musste er selbst drei Breakchancen abwehren, blieb aber auch in dieser Phase stabil. Danach brachte er den Satz ohne größere Schwankungen ins Ziel. De Minaur fand kaum Mittel, um längere Phasen auf Zverevs Aufschlagspiele einzuwirken.

Keine sichtbaren Nachwirkungen

Vor dem Viertelfinale hatte vor allem Zverevs körperlicher Zustand im Mittelpunkt gestanden. In seinem vorherigen Match gegen Alexander Bublik aus Kasachstan hatte er Probleme am Knöchel gezeigt und sich dennoch durchgesetzt. Gegen de Minaur waren solche Einschränkungen nicht zu erkennen.

Auch im zweiten Durchgang blieb Zverev weitgehend der aktivere Spieler. Zwar geriet er zwischenzeitlich in eine kurze Druckphase, doch auch dort hielt er sein Service. Wenig später nutzte er seine Chance beim Aufschlagspiel des Australiers und brachte sich entscheidend in Führung.

De Minaur zeigte zunehmend Frust, während Zverev sein Spiel nicht mehr aus der Hand gab. Den ersten Matchball verwandelte der Deutsche zum Zweisatzsieg. Es war sein 62. Erfolg auf der ATP-Tour in diesem Jahr.

Nächster Gegner aus Spanien

Im Halbfinale trifft Zverev auf Alejandro Davidovich Fokina. Gegen den Spanier geht der Deutsche als Favorit in die Partie. Die Ausgangslage ist klar: Zverev ist in Shanghai nicht nur einer der prominentesten Namen im Turnier, sondern nach seinem Aufstieg in der Weltrangliste auch sportlich besonders im Fokus.

Davidovich Fokina steht auf Rang 26 der Weltrangliste. Für Zverev bietet das Halbfinale die Möglichkeit, seine starke Woche in China mit dem Einzug ins Endspiel weiter aufzuwerten. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger hat in Shanghai bislang gezeigt, dass er auch nach einem körperlich schwierigen Match schnell wieder zu seinem Rhythmus finden kann.

Der Erfolg gegen de Minaur passt in eine Saison, in der Zverev auf der Tour konstant punktet. Die Zahl von 62 Siegen zeigt, wie stabil seine Ergebnisse über das Jahr hinweg ausgefallen sind. In Shanghai verbindet sich diese Bilanz nun mit dem Status als designierter Weltranglistenerster. Damit steht Zverev vor einem der wichtigsten Turnierabschlüsse seiner Saison.

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