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Stündlich aktualisiert

Sport · NHL-Saisonstart

Draisaitl führt Oilers zu wildem 9:7 gegen Vancouver

Leon Draisaitl erzielt beim ersten Saisonsieg der Edmonton Oilers zwei Tore. Gegen die Vancouver Canucks wird es trotz hoher Führung noch eng.

Presseonline-Redaktion · · 3 Min. Lesezeit

Symbolbild: Ein intensives Eishockeyspiel unter Flutlicht steht für den torreichen NHL-Auftritt der Edmonton Oilers.
Symbolbild: Ein intensives Eishockeyspiel unter Flutlicht steht für den torreichen NHL-Auftritt der Edmonton Oilers. KI-generiert

Die Edmonton Oilers haben in ihrem zweiten Spiel der neuen NHL-Saison den ersten Sieg geholt und dabei ein außergewöhnlich torreiches Duell gewonnen. Das Team um Leon Draisaitl setzte sich gegen die Vancouver Canucks mit 9:7 durch. Der deutsche Nationalspieler prägte die Partie mit zwei Treffern und einer Vorlage entscheidend, wie n-tv berichtet. Nach einer klaren Führung mussten die Oilers im Schlussabschnitt dennoch noch einmal um den Erfolg bangen.

Frühe Kontrolle, später Druck

Edmonton reagierte auf den missglückten Saisonbeginn mit einem offensiven Auftritt. Zum Auftakt hatten die Oilers ebenfalls gegen Vancouver gespielt und nach Verlängerung 5:6 verloren. Im zweiten Vergleich mit den Canucks lief die Partie zunächst deutlich zugunsten der Oilers. Bereits nach dem ersten Drittel stand eine 4:0-Führung.

Draisaitl erhöhte im zweiten Abschnitt mit dem fünften Tor seines Teams. Edmonton baute den Vorsprung später sogar auf 8:3 aus. Zu diesem Zeitpunkt sah vieles nach einem klaren Sieg aus. Doch Vancouver kam zurück und verkürzte im letzten Drittel bis auf 6:8. Damit wurde aus einem scheinbar entschiedenen Spiel noch einmal eine angespannte Schlussphase.

Draisaitl setzt den Schlusspunkt

In dieser Phase war erneut Draisaitl zur Stelle. In der 50. Minute erzielte er seinen zweiten Treffer des Abends und sorgte damit für die Vorentscheidung. Neben seinen beiden Toren verbuchte er auch einen Assist. Für die Oilers war sein Beitrag zentral, weil die Mannschaft trotz neun eigener Treffer defensiv lange nicht zur Ruhe kam.

Ebenfalls für Edmonton auf dem Eis stand Joshua Samanski. Der deutsche Nationalspieler war wieder ins Team beordert worden und kam beim 9:7-Erfolg zum Einsatz. Für die Oilers zählt der Sieg sportlich vor allem als schnelle Antwort auf die Auftaktniederlage. Zugleich zeigt der Verlauf, wie wechselhaft der Start in die Saison bislang verläuft.

Das Ergebnis gehört bereits zu den auffälligsten Spielen der jungen NHL-Spielzeit. 16 Tore in einer Begegnung, eine frühe Vier-Tore-Führung und ein spätes Aufbäumen der Canucks machten die Partie zu einem ungewöhnlichen Offensivspektakel. n-tv bezeichnete den Auftritt entsprechend als besonders spektakulären Sieg der Oilers.

Weitere deutsche Profis ohne Einsatz

Auch andere deutsche NHL-Spieler konnten in der Nacht auf Freitag deutscher Zeit Siege ihrer Mannschaften verbuchen, standen dabei aber nicht auf dem Eis. Nico Sturm gehörte beim 3:1 der Minnesota Wild gegen die Nashville Predators nicht zum Aufgebot. Seine Mannschaft startete damit erfolgreich, ohne dass er in der Partie mitwirkte.

Philipp Grubauer blieb ebenfalls ohne Einsatz. Der Torhüter saß beim 6:1-Sieg der Seattle Kraken gegen die Calgary Flames nicht zwischen den Pfosten. Seattle gewann deutlich, während Grubauer das Spiel von außen erlebte.

Frühe Standortbestimmung für Edmonton

Für Edmonton hat der Erfolg gegen Vancouver mehrere Ebenen. Die Oilers vermeiden nach der Niederlage im ersten Spiel einen Fehlstart und holen früh den ersten Sieg. Gleichzeitig zeigt der beinahe verspielte Vorsprung, dass die Mannschaft trotz großer Offensivkraft noch nicht stabil durch eine Partie kommt.

Draisaitl machte dabei erneut deutlich, wie wichtig er für Edmonton ist. Seine Punkte kamen in zentralen Momenten: erst beim Ausbau der Führung, später zur Absicherung des Sieges. Für die Oilers steht nach zwei Spielen gegen denselben Gegner damit eine Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage. Beide Partien waren torreich, beide blieben bis in die entscheidenden Phasen umkämpft.