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Stündlich aktualisiert

Panorama · Unfall in der Türkei

Elf Tote bei Busunglück in Westtürkei

In der Provinz Manisa ist ein Reisebus mit einem Abschleppwagen zusammengestoßen. Elf Menschen starben, 27 weitere wurden verletzt.

Presseonline-Redaktion · · 2 Min. Lesezeit

Symbolbild: Eine Autobahn in der Westtürkei steht für den Ort des schweren Busunglücks nahe Manisa.
Symbolbild: Eine Autobahn in der Westtürkei steht für den Ort des schweren Busunglücks nahe Manisa. KI-generiert

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der westtürkischen Provinz Manisa sind am Sonntagmittag elf Menschen ums Leben gekommen. 27 weitere Personen erlitten Verletzungen. Nach Angaben, über die der Tagesspiegel unter Berufung auf dpa berichtet, kollidierte ein Reisebus mit einem Abschleppwagen nahe Akhisar. Der Bus war aus Bursa gekommen und fuhr in Richtung Izmir.

Unfall nahe Akhisar

Die Provinzverwaltung von Manisa teilte mit, die Meldung über den Unfall sei kurz nach 11 Uhr eingegangen. Der Unfallort lag demnach in der Nähe der Autobahnauffahrt Akhisar. Anschließend wurden Rettungskräfte in das Gebiet entsandt.

Beteiligt waren ein Reisebus und ein Abschleppfahrzeug. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist derzeit nicht geklärt. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, der Reisebus sei auf der Strecke von Bursa nach Izmir unterwegs gewesen. Manisa liegt im Westen der Türkei; Akhisar befindet sich in der gleichnamigen Provinz.

Die Verletzten wurden nach dem Unfall in Krankenhäuser gebracht. Angaben zu ihrem Zustand wurden nicht gemacht. Die Zahl der Todesopfer wurde am Sonntag mit elf angegeben, die Zahl der Verletzten mit 27.

Rettungskräfte im Einsatz

Nach dem Eingang der Unfallmeldung rückten Einsatzkräfte zum Unfallort aus. Dort liefen anschließend Arbeiten unter Leitung der zuständigen Behörden. Der Gouverneur von Manisa, Vahdettin Özkan, erklärte, die Maßnahmen an der Unfallstelle würden unter Koordination der Staatsanwaltschaft fortgesetzt.

Auch die Identität der Opfer wurde zunächst nicht näher benannt. Der türkische Innenminister Mustafa Ciftci bezeichnete sie in einem Beitrag auf der Plattform X als „unsere Staatsbürger“. Daraus ergibt sich jedoch keine nähere Aufschlüsselung der Nationalitäten der Reisenden.

Die Provinzverwaltung bestätigte, dass sowohl der Reisebus als auch der Abschleppwagen an dem Unfall beteiligt waren. Weitere Details zum Ablauf des Zusammenstoßes nannten die Behörden zunächst nicht.

Ursache wird untersucht

Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es auf der Strecke nahe Akhisar zur Kollision kommen konnte. Gouverneur Özkan verwies auf die Bedeutung der Verkehrsregeln. Er sagte laut Tagesspiegel: „Wir erleben gerade auf schmerzhafte Weise, wie lebenswichtig es ist, sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten.“

Die Aussage fiel während der laufenden Arbeiten am Unfallort. Sie lässt offen, welche konkreten Umstände nach Ansicht der Behörden zu dem Unglück beigetragen haben könnten. Fest steht bislang nur, dass ein Reisebus und ein Abschleppwagen zusammenstießen und der Unfall zahlreiche Opfer forderte.

Schwerer Verkehrsunfall auf wichtiger Route

Die Strecke zwischen Bursa und Izmir verbindet zwei große Städte im Westen der Türkei. Reisebusse spielen im türkischen Fernverkehr eine wichtige Rolle, weil viele Städte regelmäßig durch Überlandlinien miteinander verbunden sind.

Der Unfall in Manisa zählt nach den bisherigen Angaben zu den folgenschweren Verkehrsvorfällen des Wochenendes in der Region. Die Behörden konzentrieren sich nun auf die Sicherung des Unfallorts, die Versorgung der Verletzten und die Aufklärung des Geschehens. Weitere Informationen dürften sich aus den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben.